Hier erzähle ich Euch ein bisschen aus meinem Leben.
 

Also... los geht's:

14. Gruselige Begegnung der anderen Art - September 2013
Derzeit bereitet sich ja Mensch und Tier auf Halloween vor. Man merkt´s nicht nur an den Homepages, auch im "realen" Leben begegnen einem hier und dort schon die ersten Kürbisse, und in den Geschäften wetteifern schaurig-schöne Halloween-Kostüme und Herbst-Deko mit den ersten Weihnachts-Futteralien um die Wette. Ende September wohlgemerkt - das blanke Grusel-Feeling!
Dass sich so mancher Zweibeiner auch mental bereits auf´s Gruseln eingestellt zu haben scheint, das zeigt folgendes Erlebnis unserer Meinung nach auf äußerst anschauliche Art und Weise:
Frauli und ich waren mal wieder auf einer unserer Feld-, Wald- und Wiesen-Touren unterwegs, als uns ein Quartett entgegenkommt - zwei Zweibeiner, zwei Vierbeiner. Beide Vierbeiner waren ohne Leine unterwegs, sowieso klar. Der eine ein kleiner schwarz-weiß getupfter Irgendwas, der andere ein Cocker. Eine Hündin. Die kommt geduckt und mit angelegten Ohren auf mich zu und macht mich auch gleich mal doof von der Seite an. Die fremden Zweibeiner reagieren überhaupt nicht, aber Frauchen sagt der streitlustigen Cocker-Zicke sofort die Meinung, und die haut auch tatsächlich ab. Hey, die hätte ich so was von vermöbelt...! Frauchen sagt zu den Menschen, dass sie ihre Hunde ruhig anleinen könnten, wo doch zumindest der eine offensichtlich anderen Wuffis gegenüber nicht gerade freundlich gesinnt ist, worauf der Mann (Typ "Bodybuilder") Frauli feist angrinst und sagt, dass ja nichts passiert sei.
Was ganz sicher nicht sein Verdienst oder der seiner stummen Begleitung war!
Tja, diese Menschen, die sich leider auch "Hundebesitzer" nennen dürfen, begegnen einem leider immer wieder. Sie zwingen einem ihre "liberal-illegal-scheißegal-an-meinen-Hund-kommt-keine-Leine"-Maxime dergestalt auf, dass sie einem mit ihrem (auch unausgesprochenen) Standardspruch “das machen die schon unter sich aus” auch noch ein schlechtes Gewissen einzureden versuchen. Denn merke: ein gut sozialisierter Hund prügelt sich nicht und wenn doch, dann hat der andere angefangen. Und wenn dann was passiert… - nun ja... großes Fragezeichen auf der Stirn und Ende am geistigen Horizont!
Frauchens Meinung nach verwechseln diese Pseudo-Hundebesitzer dabei aber Sozialisation mit unkontrolliertem Laissez-faire, also der Art von Lebensweise, die sie selber gerne führen würden, es mangels Traute aber ihren Hund machen lassen. Vielleicht irrt sich Frauli aber auch, und sie wollen einfach nur ihren Mitmenschen auf die Nerven gehen.
Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass sie sich durch den double-bind Charakter der Leine unziemlich eingeschränkt fühlen, eigentlich gar nichts mit ihrem Hund zu tun haben wollen (ähnlich denen, die ihren Hund per Auto Gassi führen), und ihn deshalb auch nicht weiter beachten. Bleibt nur zu hoffen, dass solche Menschen nicht mal an den Falschen zu geraten. An einen, der das dann auf menschlich unsozialisierte Art ausmacht.
Okay, Fraulis Puls ist wieder unten, und ich bin schon sehr gespannt, wie´s weitergeht im Leben!